Ein performativer Essay

Das Neue Miteinander′Being Together Otherwise

Steven Solbrig

Termin
Do, 09.07.2026, 17:00 
Informationen zum performativen Essay im Rahmen der Vernissage “Wachsendes Archiv”

Weitere Termine 
während des gesamten Festivals - aktuelle Infos auf social media

 

Sprache: Deutsch
Zielgruppe: für alle 


Über den Essay

Der Begriff „Zeitenwende“ prägt derzeit die Debatten über gesellschaftliche Umbrüche. In dieser unserer Gegenwart verschiebt sich das Verständnis darüber, wie Menschen zu sein haben: Sie sollen lesbar, reibungslos 24/7 optimierbar werden. Unter steigendem Druck kommt es zu Spaltungen. Unser Miteinander wird zunehmend bestimmt von Widerstand, Verdrängung und Anpassung. Wir leben in einer Zeit des Gerangels um gesellschaftlichen Zugang, der Teilhabe und Sichtbarkeit. 

Was glauben wir zu wissen, auch voneinander? 
Wer bleibt im „Wir“ unsichtbar? 
Und wer ist im „neuen Miteinander“ Mannheims eigentlich mit gemeint?

Für, mit, vor, nach, um und während des Schwindelfrei 2026 wird die transdisziplinäre*r Künstler*in Steven Solbrig zur Stadt′Festival–Chronist*in. 

Mit dem performativen Essay: “Das Neue Miteinander′Being Together Otherwise” lädt Solbrig die Mannheimer Stadtgesellschaft ein zu einer Stadt′Festival–Chronik mit unterschiedlichen Sinnen: zum gegenseitigen Kennenlernen, sich Bekennen und Mit-/Teilen im Rahmen des Festivals - und darüber hinaus in der Geschichte Mannheims.

Erfahrt mehr über Steven Solbrig und den performativen Essay am 09.07.26, um 17 Uhr, im Theaterhaus G7 
oder über den Instagram Kanal von Schwindelfrei 2026.

 

Idee, Konzept, Chronik: Steven Solbrig |Dramaturgische Begleitung:  Ren Loren Britton |In Zusammenarbeit mit: der Mannheimer Stadtgesellschaft und dem Schwindelfrei Festival für Tanz, Theater, Performance+ 2026 

 

Über die Künstler*in

Steven Solbrig forscht, fotografiert, lehrt, performt, schreibt und tanzt in Verbindung mit den Ästhetiken des Zugangs.
In Solbrigs Arbeiten erscheint Leib (bodymind) im Verhältnis zu gesellschaftlichen Bedingungen, Politiken und sozialem Wandel.
Sprache, Bewegung, Klang und Beschreibung verschieben sich dabei ineinander.

Der performative Essay findet im Rahmen des Projekts „Hier bleiben! Strategien des Bleibens“ statt, gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung. 


Foto © Jenny Bank