Sprache: Deutsch und englisch
Zielgruppe: für alle ab 18 Jahren
Sensorische Reize: Stroboskop, intensive Lichtstimmung, Bühnennebel, allergene Naturmaterialien, hohe Lautstärke
Über die Residenz
Wie bewahren wir Vielfalt in Geschichten, die Körper einschränken? Ein 600 Jahre altes Dokument aus dem Marchivum steht im Zentrum dieses performativen Forschungslabors. böse blumen folgen einer historischen Spur bis in die Gegenwart. Das queere Kollektiv untersucht Zuschreibungsmechanismen von Weiblichkeit: von der Hexe über die Hysterie bis zur gesellschaftlichen Disqualifikation von Körpern – und öffnet dabei Räume der Verwundbarkeit und der gemeinsamen Aushandlung gleichermaßen.
"böse blumen untersuchen Schmerzlinien kultureller Prägungen und deren Persistenz in Körpern. Wir arbeiten in mehrjährigen, format-fluiden Forschungsprozessen, an den Schnittstellen von Performance, Musikproduktion, Text und künstlerischer Forschung. Unsere künstlerische Praxis ist nachhaltig, prozessual und iterativ: von Lecture Performances, Konzerten, Community Art Formaten bis zu installativen Ausstellungen befragen wir unterschiedliche Formate stets aus performativer Perspektive.
cult baby – ARCHING INTO HYSTERIA ist ein künstlerisches Angebot zum Zusammenbleiben: laut, verwundbar, künstlerisch ordnungswidrig pathetisch, historisch verwoben, ein Raum, in dem Geschichte, Gegenwart und Gemeinschaft sich gegenseitig halten, in der Hoffnung, sicher zu bleiben." /böse blumen
Was erwartet dich?
Eine klanglich und körperlich intensive Begegnung mit der Recherchearbeit von böse blumen und die offene Einladung, an ihr teilzuhaben.
Cast & Credits:
Christina Bauernfeind / Künstler*in, Autor*in, Wissenschaftler*in / Heidelberg
Sebastian Horn / Musiker*in, Produzent*in, Sound Artist / Mannheim
Lola Zbornik / Performer*in / Karlsruhe
Rebecca Okechukwu / Performer*in / Mannheim
https://www.christinabauernfeind.com
Hinweis zum Inhalt: Die Performance bearbeitet Themen um den Komplex sexualisierter Diskriminierung. Es wird mit expliziten, teilweise sexualisierten Körperdarstellungen gearbeitet und religiöse Symbolik verwendet.
Foto © Gina Lauser